Besteuerung von Gewinnen in verschiedenen Ländern

Das Erleben des ersten großen Spielsieg-Moments und die anschließende Feier ist ein wahrhaft erstaunliches Gefühl. Dieses Gefühl wird jedoch oft von ernsthaften Überlegungen darüber begleitet, welche Schritte als Nächstes zu unternehmen sind. Hier spielt man zum ersten Mal sein eigenes Glücksspiel auf dem eher unsicheren Feld der Glücksspiel Besteuerung. Die Glücksspielsteuer-Arena ist komplex und wird von einer Gerichtsbarkeit zur nächsten ganz unterschiedlich definiert. In einer Gerichtsbarkeit werden Glücksspiel Gewinne nicht besteuert, während im benachbarten Gebiet das Einkommen erheblich besteuert wird.

Die heutige grenzüberschreitende Online-Spielumgebung, auf die ein Spieler nahtlosen Zugang hat, kompliziert weiter die Festlegung der eigenen Steuerhoheit. Der folgende Leitfaden wirft etwas Licht auf die Besteuerung von Glücksspielgewinnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, den drei Nachbarländern in ihrer gemeinsamen Sprache.

Besteuerung von Gewinnen in Österreich

In Österreich gilt für private Spieler eine grundsätzlich steuerfreie Behandlung ihrer Gewinne aus Lotterien, Wetten und Spielen. Die gesamte steuerliche Belastung wird auf Ebene der Glücksspielunternehmen abgewickelt. Diese entrichten Abgaben wie die 2%ige Spielabgabe und die Umsatzsteuer auf ihre Einnahmen. Daher erfolgt die Gewinnauszahlung an den Spieler netto, also ohne weitere Abzüge.

Die Unterscheidung zwischen privaten und gewerbsmäßigen Spielern ist entscheidend. Wer gewerbsmäßig oder aus selbständiger Tätigkeit spielt, muss seine Gewinne im Rahmen der Einkommensteuer versteuern. Die Abgrenzung ist eine Einzelfall Frage.

Für Nutzer ist es wichtig zu wissen, unter welchen rechtlichen Bedingungen die besten Online Casinos Österreichs arbeiten und wie transparent ihre Strukturen sind. Bei Onlinecasino bei austriawin24.at finden Sie Anbieter, die hinsichtlich Lizenzierung, Transparenz und rechtlichen Rahmenbedingungen verglichen werden.

Eine klare Lizenzierung durch Behörden wie die österreichische Glücksspielbehörde (GSA) ist ein Indikator für eine korrekte steuerliche Abwicklung. Wer seine persönlichen Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit oder anderen Quellen im Blick behalten möchte, findet in gängigen Büroanwendungen und in diversen Angeboten nützliche Tools und Vorlagen zur Organisation der Finanzen.

Besteuerung von Gewinnen in Deutschland

In Deutschland gilt: Gewinne aus Sportwetten, Lotterien und Spielen sind für den privaten Spieler steuerfrei, sofern es sich um gelegentliches Spiel handelt. Professionelles Spiel kann jedoch als sonstige Einkünfte einkommensteuerpflichtig sein.

Der zentrale Unterschied liegt in der Glücksspielsteuer, die als indirekte Steuer direkt den Spielern zugewiesen, aber vom Anbieter abgeführt wird. Der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) 2021 legt feste Steuersätze fest, beispielsweise 5,3 % des Einsatzes bei Sportwetten und Online-Slots. Diese Steuer wird vom Anbieter einbehalten und abgeführt, sodass der Einsatz bereits die Steuerlast enthält. Die danach ausgezahlten Gewinne sind für den Spieler in der Regel nicht mehr steuerpflichtig.

Das Schweizer Modell der Gewinnbesteuerung

Da die Schweiz klare und verständliche Freigrenzen für Steuern hat, sind die Steuergrenzen für Lotto- und Spielgewinne auf 1.000 Schweizer Franken oder weniger festgelegt und steuerfrei. Die Freigrenze dient der Entlastung des Gelegenheitsspielers. Wenn jedoch eine Einzelzahlung diesen Schwellenwert von 1.000 CHF überschreitet, ändert sich die steuerliche Behandlung grundlegend: Der gesamte Gewinnbetrag, und nicht nur der Teil des Gewinns, der die steuerfreie Grenze übersteigt, muss als zusätzliches zu versteuerndes Einkommen in der jährlichen Steuererklärung angegeben werden.

Der erklärte Betrag wird auf allen drei Regierungsebenen besteuert:

  • Bundessteuer,
  • Kantonssteuer

Die tatsächliche Steuerbelastung hängt daher stark vom Wohnsitzkanton und dem Gesamteinkommen der Person ab.

Die Komplexität des Schweizer Steuersystems als Ganzes wird durch einen steuerlichen Struktur Föderalismus erhöht. Obwohl die Grundsätze des Bundesrechts in Kraft sind, können und haben einzelne Kantone abweichende Regeln oder Praktiken für die Gestaltung und Umsetzung.

Dies führt zu einer besonderen Sorgfaltspflicht seitens des Spielers: Steuerpflichtige in der Schweiz sind gesetzlich verpflichtet, Spielgewinne in der jährlichen Einkommensteuererklärung anzugeben, unabhängig von der Höhe der Gewinne. Die Steuerbehörden haben das letzte Wort über die Steuerbefreiung oder Steuerpflicht auf der Grundlage des Rechts des Kantons.

Direkter Vergleich: Österreich, Deutschland und die Schweiz

Ein direkter Vergleich der drei Systeme zeigt deutliche Unterschiede in der Praxis.

In Österreich und Deutschland sind private Spieler Gewinne steuerfrei. Der wesentliche Unterschied liegt im Steuerträger. In Österreich trägt der Anbieter die Steuerlast durch Abgaben wie die Spielabgabe. In Deutschland zahlt der Anbieter die Glücksspielsteuer direkt auf den Einsatz des Spielers, was diesen indirekt belastet, aber die ausgezahlten Gewinne klargestellt.

In der Schweiz liegt die Verantwortung beim Spieler. Es gibt eine Steuerfreigrenze von 1.000 CHF. Jeder Gewinn darüber muss aktiv in der Steuererklärung angegeben und versteuert werden. Es gibt keine pauschale Steuerfreiheit.

Wohnsitz und Spiele Standort sind für die Steuerpflicht entscheidend. Maßgeblich ist in der Regel der Wohnsitz des Spielers. Ein in Deutschland wohnhafter Spieler unterliegt mit seinen weltweiten Gewinnen dem deutschen Steuerrecht. Die konkreten Nettogewinne können daher trotz gleichen Bruttogewinns je nach Land und System unterschiedlich ausfallen.

Häufige Missverständnisse rund um Glücksspielsteuern

„Online-Gewinne sind immer steuerfrei.“ – Diese pauschale Annahme ist falsch. Sie trifft in Österreich und Deutschland für Privat Spieler meist zu, in der Schweiz hängt sie von der Höhe ab. In vielen anderen Ländern sind Online-Gewinne sehr wohl steuerpflichtig. Entscheidend sind die Gesetze des Landes, in dem sie steuerlich ansässig sind, nicht der Serverstandort des Casinos.

„Die Steuern des Casinos und meine Steuern sind dasselbe.“ – Dies ist ein verbreiteter Irrtum. Die Besteuerung der Unternehmen (z.B. Spielabgabe) und die mögliche Besteuerung der Spieler Einkünfte sind zwei vollständig getrennte Vorgänge.

„Bei einem Casino mit Malta-Lizenz gelten immer maltesische Steuergesetze für mich.“ – Das ist nicht korrekt. Die Lizenz regelt den Betrieb des Casinos. Ihre persönliche Steuerpflicht wird durch Ihren Wohnsitz bestimmt.

Praktische Tipps für Spieler

  • Gewissenhafte Buchführung: Bewahren Sie alle Kontoauszüge, Einzahlungsbelege und Gewinnbestätigungen auf. Dies ist essentiell für den Nachweis, insbesondere in der Schweiz oder bei Fragen zur Gewerbsmäßigkeit.
  • Transaktionen dokumentieren: Halten Sie grenzüberschreitende Überweisungen und alle Spielaktivitäten in einem einfachen Journal fest.
  • Professionellen Rat einholen: Bei hohen Gewinnsummen, internationalem Spiel oder Verdacht auf gewerbsmäßige Tätigkeit ist der Gang zu einem Steuerberater unerlässlich.
  • Auf Compliance achten: Die Wahl eines regulierten und lizenzierten Anbieters im eigenen Land minimiert steuerliche Risiken und Unklarheiten. Lizenzierte Casinos sind zur korrekten Abführung aller gesetzlichen Abgaben verpflichtet.

Fazit

Die Besteuerung von Spielgewinnen ist ein national sehr unterschiedlich geregeltes Feld. Österreich und Deutschland entlasten den privaten Spieler durch Steuerfreiheit, belasten aber den Spielbetrieb. Die Schweiz überlässt die Deklarationspflicht dem Spieler ab einer bestimmten Gewinnhöhe. Für den Spieler bedeutet dies, dass er sich stets über die lokalen Gesetze seines Wohnsitz Landes informieren muss. Transparenz und eine klare Regulierung schaffen die größte Rechtssicherheit. Die bewusste Wahl legaler und lizenzierter Anbieter ist daher nicht nur ein Beitrag zum verantwortungsvollen Spiel, sondern auch der beste Schutz vor unliebsamen steuerlichen Überraschungen.