Warum strukturiertes Gaming besser für die Konzentration ist als ungeplante Bildschirmzeit

Bildschirmzeit kann Teil einer bewussten Routine sein oder dazu führen, dass die Aufmerksamkeit ständig zwischen verschiedenen Dingen wechselt. Der Unterschied liegt dabei nicht unbedingt am Bildschirm selbst, sondern daran, wie die Zeit davor gestaltet wird: mit einem klaren Ziel, einem festgelegten Zeitraum und einem bewussten Endpunkt. Geplantes Gaming lässt sich in dieser Hinsicht durchaus mit konzentrierten Arbeitsphasen vergleichen, denn bei beiden Aktivitäten kann es hilfreich sein, die Aufmerksamkeit für eine bestimmte Zeit auf ein klares Ziel zu richten.

Zu Beginn einer Gaming-Session kann beispielsweise festgelegt werden, was du erreichen möchtest, wie lange du spielen willst und wann die Session beendet werden soll. Auch digitale Käufe können im Voraus geplant werden, statt sie spontan während des Gamings zu tätigen. Die Entscheidung, eine MiFinity-Karte bei Eneba kaufen, kann beispielsweise für Gamer relevant sein, die einen Prepaid-E-Gutschein benötigen und auf der Produktseite die gewünschte Währung und Region auswählen. Der eigentliche Kauf sollte dabei jedoch nur eine Nebenrolle spielen: Wähle bewusst aus, spiele innerhalb des vorgesehenen Zeitraums und widme dich anschließend der nächsten geplanten Aktivität.

Klare Ziele sorgen für hilfreiches Feedback

Digitale Geschenkkarten funktionieren über einen einlösbaren Code, den Käufer oder Empfänger auf der jeweiligen Plattform oder beim entsprechenden Dienst eingeben. Auf den entsprechenden Produktseiten können Informationen zu Region und anderen Produkteigenschaften zu finden sein. Dadurch können Käufer vor dem Kauf prüfen, ob die ausgewählte Option zu ihrem vorgesehenen Account und Verwendungszweck passt und sie entsprechend in ihre geplanten digitalen Ausgaben einbeziehen.

Games bieten häufig ein klares Ziel, direktes Feedback auf eine Handlung und anschließend eine weitere Entscheidungsmöglichkeit. Ein konzentrierter Arbeitsblock kann ähnlich strukturiert werden, ohne deshalb zu behaupten, dass Fähigkeiten aus Games automatisch die berufliche Leistung verbessern. Definiere zunächst eine bestimmte Aufgabe und mache deinen Fortschritt möglichst sichtbar. Entscheide nach einem Ergebnis bewusst, welcher Schritt als Nächstes folgt. Besonders wichtig für eine mögliche Übertragung auf andere Situationen ist die Reflexion: Notiere kurz, was dir geholfen hat, aufmerksam zu bleiben, erkenne mögliche Ablenkungen und passe deine Vorgehensweise beim nächsten Versuch entsprechend an. Eine solche kurze Rückschau muss nicht viel Zeit beanspruchen und kann dabei helfen, die nächste Entscheidung bewusster zu treffen.

Auch Entscheidungen unter klaren Einschränkungen lassen sich bis zu einem gewissen Grad miteinander vergleichen. In einem Game können begrenzte Informationen und Ressourcen dazu führen, dass eine Handlung gegenüber einer anderen priorisiert werden muss. Bei der Arbeit kann eine vergleichbare Vorgehensweise darin bestehen, die nächste wichtige Aufgabe bewusst auszuwählen, bevor eingehende Benachrichtigungen oder andere Ablenkungen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Gemeinsamkeit besteht dabei im Treffen von Entscheidungen unter bestimmten Einschränkungen. Sie ist jedoch kein Beleg dafür, dass Gaming automatisch allgemeine Vorteile bietet, die sich auf jede andere Situation übertragen lassen.

Geplante Grenzen helfen dabei, die Aufmerksamkeit zu steuern

Ungeplante Bildschirmnutzung hat häufig keinen klar definierten Endpunkt. Dadurch kann man immer wieder zwischen Apps, Nachrichten, Videos oder anderen Inhalten wechseln, bis schließlich eine andere Aufgabe die Bildschirmzeit beendet. Geplantes Gaming setzt dagegen bewusst einen Anfang und ein Ende. Das lässt sich mit einer Arbeitsroutine vergleichen, bei der ein bestimmter Zeitraum für die wichtigste Aufgabe reserviert wird, statt auf jede eingehende Benachrichtigung sofort zu reagieren. Der mögliche Nutzen entsteht durch diese klare zeitliche Grenze und nicht dadurch, dass Gaming automatisch als Produktivitätstraining funktioniert.

Sogenannte Implementierungsintentionen machen aus diesem Prinzip eine konkrete Regel für das eigene Verhalten. Dabei wird im Voraus festgelegt, wann, wo und wie eine bestimmte Handlung ausgeführt werden soll. Forschung hat solche Wenn-dann-Pläne mit einer besseren Zielerreichung in Verbindung gebracht. Eine Arbeitsroutine könnte beispielsweise lauten: „Wenn mein Arbeitsblock um 9:00 Uhr beginnt, widme ich die ersten 30 Minuten meiner wichtigsten Aufgabe.“ Eine Gaming-Routine kann nach demselben Prinzip funktionieren, indem bereits vor dem Start festgelegt wird, wann eine Session beginnt und zu welchem Zeitpunkt sie wieder endet.

Auch Pausen können bewusst in einen solchen Plan integriert werden. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Pause, die weiterhin einen Bezug zur eigentlichen Aufgabe hat, die Leistung unterstützen kann, während eine vollständige Ablenkung durch themenfremde Aktivitäten die anschließende Rückkehr zur Aufgabe erschweren kann. Ein kurzer Übergang kann beispielsweise darin bestehen, die nächste Aufgabe zu notieren oder eine Gaming-Session am zuvor festgelegten Punkt bewusst zu beenden. Dadurch lässt sich leichter nachvollziehen, wo man später weitermachen möchte. Starre Regeln für die Länge und Häufigkeit von Pausen sind dagegen weniger hilfreich als eine Routine, die zur jeweiligen Aufgabe und zur Person passt.

Strukturiertes Gaming hat in diesem Vergleich einen Vorteil, weil die Aufmerksamkeit bewusst auf ein Ziel gerichtet wird und die Session einen klaren Anfang und ein geplantes Ende hat. Daraus lassen sich möglicherweise hilfreiche Gewohnheiten für andere klar strukturierte Aufgaben ableiten, allerdings nur durch bewusste Reflexion und nicht allein durch das Gaming selbst. Ungeplantes und zeitlich unbegrenztes Spielen bietet diese Struktur dagegen nicht automatisch. Wer zusätzlich digitale Produkte für eine geplante Gaming-Session benötigt, kann auf Eneba vor dem Kauf die jeweiligen Produktinformationen prüfen und digitale Ausgaben ebenfalls im Voraus einplanen. Die eigentliche Struktur entsteht jedoch durch die festgelegten Ziele, zeitlichen Grenzen und bewussten Entscheidungen während der Gaming-Routine.